Helga's Atelier

 

 

 

  Reimar Oltmanns zeichnet sein Dasein auf, um Vergangenes,

    Vergessenes, Verdrängtes vieler Zeitgenossen oder Weggefährtinnen

    ins Blickfeld zu rücken. Dabei hatte er Reporter Sehnsucht nach

    Weltweit-Grenzen. Er fühlte Fernweh und meinte in Wirklichkeit

     Heimweh. Sein Leben glich einer atemlosen Berg- und Talfahrt. Es

           ging stets rauf wie runter, angekommen ist er nie.          

                                   

 

 

 

 

  

                  Spuren gilt es zu sichern, nicht alles den Trampelfaden

der X-Beliebigkeiten zu überlassen. Spurensicherung nach

kleinen Menschen vergangener Epochen, längst

verschütterter Schicksale, die uns doch auf irgendeine

Weise berührten, prägten: Fährten und Beschreibungen

aus Deutschland, Frankreich, Italien, Südamerika,

Osteuropa, Afrika, Asien - vielerorts

 

 

 

 

 

 

                          Reimar Oltmanns war ein Reporter aus Leidenschaft,

unbestechlich, mutig und rastlos So reiste er durch die

deutsche Lande, gab Entrechteten, Ausgestoßenen

seine Stimme. Er flog zu den fernen Kontinenten, in

denen Krieg, Terror, Folter und Diktaturen herrschten;

dort wo der Mensch entmenschlicht vor sich hindümpelte.

Jene Schallgrenzen speisen Herrschaftsinstrumente der

Ausgrenzungen, Abgrenzungen, Entgrenzungen -

Sprachgrenzen.

 

 

 

 

 

 Die Welt, in der ich lebte, duldete keinen

Stillstand, ertrug keine Atempause. Ich selbst

war ein Getriebener, ständig auf der Suche

nach mir und den gesellschaftlichen Bruchstellen

zwischen quälender, restaurativer Enge und

larmoyanter Weltuntergangs-Stimmung sowie

Aufbruch und Hoffnung. Es waren Reisen in

vehemente deutsche Widersprüchlichkeiten,

an denen die deutsche Seele noch heute

krankt.

 

 

In den letzten fünf Jahren haben Französinnen mehr in ihrem Land

 verändert als in den 25 Jahren zuvor. Längst diktiert 

eine erkennbare feminine Atmosphäre Umgang und Geschehen.

Insofern ist dies auch ein Buch über das Land Frankreich und seiner Frauen, durch

virulente Widersprüche einer Gesellschaft, durch markante Milieus

und rasante wirtschaftiche wie soziale Umbrüche

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 "Dieses Buch is so etwas wie eine atemberaubende,

bestürzende, hoffnungmachende Reisebeschreibung

einer Republik mitten in unserer Republik. Einer

Republik der Jungen. Das bedeutsamste Buch der

letzten Jahre zum Thema Jugend." (Stuttgarter

Zeitung)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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